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Am 29. April 2014 eröffnet in den Uferhallen in Berlin die Ausstellung „Die 8 der Wege: Kunst in Beijing“. Die Schau und ein Begleitprogramm – u.a. mit einem hochkarätig besetzten Symposium, Führungen und einer Filmreihe – will ein Segment der Vielfalt künstlerischer Praxis anhand junger Künstlerinnen und Künstler aus Beijing aufzeigen. Das Kuratorenteam mit Guo Xiaoyan, Thomas Eller und Andreas Schmid hat nach Besuchen von über 50 Ateliers im Kunstbezirk 798 von Beijing, in Cao Chang Di, Hei Qiao und Song Zhuang die Auswahl für „Die 8 der Wege“ getroffen. Der Ausstellungstitel nimmt Bezug auf die Glückszahl 8 der chinesischen Tradition, aber auch die eigene kuratorische Reise durch die vielgestaltige Landschaft der künstlerischen Ansätze Beijings, die die Ausstellungsmacher beim Gehen dieser Wege kennengelernt haben. Mit der zeitgenössischen Kunst in China beschäftigt sich die breite Kunstwelt erst seit wenigen Jahren intensiver. Als erste Ausstellung dieser Art in Europa gilt die legendäre Schau „China Avantgarde“ im Haus der Kulturen der Welt vor 20 Jahren. Die Ausstellung, an der auch Andreas Schmid, Co-Kurator von „Die 8 der Wege“, maßgeblich beteiligt war, wurde zur Initialzündung der Vermittlung im Westen. „Die 8 der Wege“ schließt an diese Tradition an und macht mit dem Schlaglicht auf wichtige aktuelle Positionen ein bisher unbekanntes China und eine neue Künstlergeneration, die sich – auch Dank der Arbeit der älteren Generation um Ai Weiwei – in den vergangenen Jahren gänzlich neue Möglichkeiten und Freiheiten erarbeitet hat, sichtbar. Initiiert von Frau Prof. Yu Zhang und veranstaltet von der Gesellschaft für Deutsch-Chinesischen kulturellen Austausch (GeKA e.V.) finden Ausstellung und Begleitprogramm im Rahmen des 20. Jubiläums der Städtepartnerschaft von Peking und Berlin statt. Team: Yu Zhang (张彧) ist eine chinesische Unternehmerin, die seit mehr als 20 Jahren in Berlin lebt. Sie ist Gründerin der Firma China Communications Consulting und Vorstandsvorsitzende der China Communications Holding (China/Deutschland). Seit 2005 ist sie Gastprofessorin für internationales und interkulturelles Management und hat mehrere Bücher veröffentlicht, darunter Das China-Handbuch: Management, Recht und Steuer (2009) und Die China-Strategie – Who is who in China (2012). Sie ist eine hoch angesehene Vertreterin ihres Landes und bekleidet verschiedene Ehrenämter bei chinesischen Vereinen und Verbänden in Deutschland. Sie hat außerdem 2008 die Gesellschaft für Deutsch-Chinesischen kulturellen Austausch (GeKA e.V.) gegründet, um insbesondere länderübergreifende Projekt auf dem Gebiet der Kultur zu unterstützen. Thomas Eller ist Künstler und Kurator. Er lebt in Berlin und New York. Seit 1990 zeigt er seine Arbeiten in zahlreichen Galerien und Museen in Europa, Asien, Nord- und Südamerika. Er wurde 1996 mit dem Karl Schmidt-Rottluff-Preis, 2000 mit dem Villa Romana-Preis, Florenz, 2002 vom Art Omi International Arts Center, New York und 2006 mit dem Käthe-Kollwitz-Preis der Akademie der Künste, Berlin ausgezeichnet. 2004 gründete er das online-Kunstmagazin artnet.de und leitete es von 2004 bis 2008 als geschäftsführender Chefredakteur. Von 2008 bis 2009 war er künstlerischer Geschäftsführer der Temporären Kunsthalle Berlin. „The White Male Complex“ ist Arbeitstitel einer Reihe von Kunstwerken und Ausstellungsvorhaben, an der er seit 2011 arbeitet.  Guo Xiaoyan (郭晓彦) ist eine vielseitige und erfahrene Kuratorin und zudem seit langem auch als Kunstkritikerin und Kunstmanagerin tätig. Von 2002 bis 2007 war sie stellvertretende Direktorin des Guangzhou Triennal Office am Guangdong Museum of Art. Sie war auch eine der Gründerinnen des „Shanghe Art Museum“ in Chengdu, des ersten gemeinnützigen Museums in China. 2007 wurde sie zur Kuratorin des Ullens Center for Contemporary Art (UCCA) ernannt. Von 2008 bis 2010 war sie Chefkuratorin des UCCA. Im Jahr 2005 war Guo Xiaoyan Ko-Kuratorin der 2. Guangzhou-Triennale und Mitorganisatorin des „D-Lab“ am Guangdong Museum of Art. Sie initiierte mehrere Forschungsprojekte zur zeitgenössischen Kunst sowie Einzelausstellungen. Zudem war sie Research Curator der 3. Guangzhou-Triennale. Seit ihrer Ernennung zur Chefkuratorin des UCCA 2008 widmet sich Guo Xiaoyan der wissenschaftlichen Begleitung und Unterstützung aufstrebender chinesischer Künstler der Gegenwart. 2008 kuratierte sie gemeinsam mit Jerome Sans und Kate Fowle „Our Future: The Guy & Myriam Ullens Foundation Collection“. 2009 war sie Ko-Kuratorin einer großen Ausstellungsreihe „Qiu Zhije: Breaking through the Ice“ und „Breaking Forecast: 8 Key Figures of China’s New Generation Artists“. 2010 kuratierte sie gemeinsam mit Jerome Sans „Hometown Boy – Liu Xiadong Solo Exhibition.“ Seit 2010 ist Guo Xiaoyan stellvertretende Direktorin des Minsheng Art Museum und Chief Operating Officer von The Institute, das sich mit Forschungsprojekten und Ausstellungsplanung beschäftigt. Andreas Schmid ist ein in Berlin lebender Künstler, Kurator und Experte für chinesische Kunst. Nach seinem Abschluss der Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart studierte er mit Hilfe eines DAAD-Stipendiums in Beijing und Huangzhou chinesische Sprache, Praxis und Theorie der Kalligrafie, sowie Kunstgeschichte. 1993 initiierte und kuratierte Andreas Schmid in Berlin gemeinsam mit Hans van Dijk und Jochen Noth die erste Ausstellung zeitgenössischer chinesischer Kunst in Europa. Er kuratierte außerdem 1997 die Ausstellungen „Contemporary Photo Art from China“ beim Neuen Berliner Kunstverein (NBK e.V.) und 2003 „Sitting in China“ mit Arbeiten des Fotografen Michael Wolf in der Kestnergesellschaft, Hannover. 2013 organisierte er gemeinsam mit der Künstlerin Bignia Wehrli an der Universität der Künste in Berlin „The Hidden Images – on the Situation of Arts in China“ eine Serie von insgesamt 16 Publikumsdebatten, Vorträgen und Seminaren mit chinesischen und europäischen Künstlern und Theoretikern. Andreas Schmid stellt seit 1981 eigene Arbeiten in Europa, den USA, Japan und der VR China aus. Arbeitsstipendien führten ihn 1995 nach Tsukui, Japan, 1997 nach Wiepersdorf, Deutschland, und 2000 zur Chinati Foundation in Marfa, USA. “8种可能路径”从根本上来讲是一次艺术展出。23位生活在北京青年艺术家以各自独特的方式展示出一个充满活力的全新的中国形象。“8种可能路径”代表了被赋予无限可能性和新派自由的新一代人。对于中国当代艺术的兴趣在过去几年中,特别是在在广义艺术世界中,增长显著。而实际上中国当代艺术开始成为为一个全球性现象可以追溯到二十年前,也恰恰就在柏林。早在1993年,由戴汉志(Hans van Dijk),岳恒(Jochen Noth),以及施岸笛(Andreas Schmid)(“8种可能路径”的联合策展人)在柏林世界文化宫举办的大型中国当代艺术展-“中国先锋艺术展”第一次开启了中国当代艺术在海外的旅程,也在西方掀起了一股中国当代艺术的热潮。“8种可能路径”的意义在于在传承传统的基础上,将个性鲜明的北京当代艺术置于聚光灯下-特别是70年代中期出生的艺术家的作品。 从每个艺术家的视角出发, 联合策展人团队-张彧,艾墨思(Thomas Eller), 施岸笛(Andreas Schmid) – 同时选择了新的定位。此次展览也成为纪念北京柏林友好城市20周年的重要部分。 团队: 张彧(女士)- “8种可能路径”的发起人和主办人,是一位在德国柏林生活了20多年的著名中国女企业家。中促咨询公司的创始人,中促控股(中国/德国)董事长。2005年以来,她作为国际跨文化管理客座教授,著有多部相关著作,如““Das China-Handbuch: Management, Recht und Steuer” (2009) ,“Die China Strategie – Who is who in China” (2012).等。因其在各界的影响力,她被邀请在多个中国和德国的机构,协会等担任荣誉职务。为了支持两国之间的文化交流活动,她还在2008年特别发起创办了德中国文化交流协会(GeKA e.V.)。 艾墨思(Thomas Eller)(先生)- 艺术家和策展人。他来往于居住于柏林和纽约。从1990年至今,他的作品一直被欧亚美各州的知名画廊和博物馆等收藏展出。他的作品曾荣获多个奖项,如:Karl Schmidt-Rottluff Prize, 1996, Villa Romana Prize, Florence, 2000, Art Omi International Arts Center, NY, 2002 and Käthe-Kollwitz-Prize, Akademie der Künste Berlin, 2006。 2004年他创立了在线艺术杂志artnet.de,并在2004年至2008年间担任总编和和常务董事。2008年到2009年,他担任了柏林Temporäre美术馆的董事总经理和艺术总监。2011年以来他专注于以“The White Male Complex”命名的一个系列的艺术项目的作品制作和展览。 郭晓彦(女士)- 一个多元化的,经验丰富的策划人。郭晓彦长期从事策展,艺术评论和艺术管理,是拓展中国艺术机构的先驱。从2002-07年,她担任广东美术馆广州三年展办公室副主任的位置。她也是中国第一个非营利性的博物馆“成都上河美术馆”的创始人之一。 2007年,她被选为尤伦斯当代艺术中心(UCCA)的策展人。从2008年到2010年,她曾担任尤伦斯当代艺术中心首席策展人。2005年任“第二届广州三年展”联合策展人,组织“三角洲实验室计划(D-Lab )”系列研讨活动。她发起了若干当代艺术研究项目和个展,她也是第三届广州三年展研究策展人。 自从2008年她被提名为尤伦斯当代艺术中心首席策展人,郭晓彦便开始致力于研究和支持新兴的中国当代艺术家。 2008年,与杰罗姆·桑斯 和凯特•富勒,共同策划的“我们的未来:尤伦斯基金会收藏展”。 2009年,她联合策展了一系列大型展览,“邱志杰:通过破冰”和“:中国的新一代艺术家的八个关键形象中坚”。 2010年,她与杰罗姆·桑斯 共同策划“老乡,刘小东个展”。自2010年以来,郭晓彦担任民生现代美术馆研究所的首席营运官,副主任,分管研究项目和规划项目。 施岸笛(Andreas Schmid)(先生)- 一位居住在柏林的艺术家,策展人和中国当代艺术专家。从斯图加特大学美术学院毕业后,他在德意志学术交流中心的支持下分别在北京和杭州进行了汉语言,书法,书法理论和艺术史的学习。1993年安德烈亚斯·施密德发起并与戴汉志(Hans van Dijk) 和岳恒(Jochen Noth)联合策展的中国当代艺术在柏林和欧洲的首秀。之后连续不断的展览在他的精心策划之下一一浮出水面:1997年,在柏林艺术协会(NBK)策划了来自中国的当代摄影艺术展览,2003年汉诺威奥古斯特·克斯特纳博物馆摄影师Michael Wolf的 Sitting in China,贯穿整个2013年的隐形图文图片展,在柏林艺术大学举行的一个系列16个分组的关于中欧艺术家的研讨,对话,讲座。同艺术大师比格尼亚•维尔利 一起,施密德本人的作品也自1981年其在欧洲,美国,日本,中国等地广泛展出,如1995年日本津久井,1997年德国维佩尔斯多夫,2000年 美国齐纳地基金会。